Sonntag, 13. November 2005
Weise Straßen
Weise Straßen, wo große Denker sind gegangen und gefallen
Die berühmte Feldherren erobert und verloren haben
Deren Bausteine buchstabieren Gottes Namen
Und die Menschen nur hinaufzutragen scheinen

Dunkler Himmel beugt sich ab und steht so nah
Schwere Tropfen streuen Gnosis auf der Gass’
Und jeder Menschling schließt sich tief zuhause ab
Dem stellt der Ofen einen kleinen Altar dar

Nur verlangt die Heiligkeit ’nen Platz so groß und weit
Lässt wenig übrig und verzehrt so g’raume Zeit
Dass ich unfähig bin zu lieben und zu schenken
Und muss alleine auf dem Traumaltar sterben.

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